Paula Fürstenbergs Familie der geflügelten Tiger ist druckfrisch erschienen. Der Roman ist gleichermaßen eine Coming-of-Age-Geschichte und eine Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte aus der Perspektive Johannas, die um die Wende herum geboren wurde. In ihrer gemütlichen WG-Küche hatten wir die Gelegenheit, über den Roman, ihr Schreiben und ihre Wahrnehmung der DDR im öffentlichen Diskurs zu sprechen. 

 


Wie schreibt man an einem Großprojekt „Roman“? Hast du bestimmte Vorlieben bezüglich der Tageszeit und dem Arbeitsort entwickelt? Haben die sich im Laufe des Schreibprozesses vielleicht sogar verändert?

 Das hat sich sehr verändert. Ich habe am Literaturinstitut angefangen, an dem Roman zu arbeiten – oder überhaupt ernsthaft zu schreiben, im Sinne von täglich und kontinuierlich. Dort hatten wir alle einen Schlüssel zum Institut und konnten die Räume nutzen. Ich hatte es wahnsinnig gern, dass dort andere waren, die Geräusche machten, in ihren Seiten blätterten und zwischendurch fragten, ob man auch einen Kaffee möchte. Seit ich in Berlin lebe, nutze ich dafür kollektive Arbeitsräume. Ich schätze es sehr, dieser eigentlich einsamen Tätigkeit eine gewisse Kollektivität entgegenzusetzen. Aber das ist immer auch abhängig davon, in welcher Phase des Schreibens man sich befindet. In der Stoffentwicklungsphase kann das ganz anders sein als mitten im Schreibprozess oder im Lektorat.


Wie lange hast du eigentlich insgesamt an dem Roman gearbeitet?

In den drei Jahren am Literaturinstitut wollte ich mich eigentlich ausprobieren, ganz viele verschiedene Texte schreiben. Ich habe dann aber bald gemerkt, dass sich Themen und Figuren in meinen Texten wiederholen und auf etwas Größeres und Zusammenhängendes hinauslaufen. Reine Schreibjahre werden es etwa fünf gewesen sein, und mit den umwegigen Anfängen und dem Lektorat sind es dann sechs bis sieben.


Gab es Passagen, die dir besonders leicht fielen im Schreibprozess? Welche Schwierigkeiten traten während der Arbeit an „Familie der geflügelten Tiger“ auf?

 Mir fallen gerade nur die Schwierigkeiten ein, an Leichtes erinnert man sich immer weniger. Worum es thematisch kreisen soll, war sehr schnell klar. Schwer getan habe ich mich aber mit dem Plotten, dem Verbinden von einzelnen Situationen und Räumen zu Handlungen. Ich wusste, was die Figur umtreibt und worin ihre Schwierigkeiten bestehen. Aber es war nicht immer leicht, sie in die erzählenswerten Situationen zu setzen.

Auch die zweite Ebene des Textes, die Ebene der Stasi-Akten, war eine Herausforderung. Ich hatte sie mir ursprünglich vorgestellt wie eine große Spielwiese, als einen Freiraum, in dem alles möglich wäre – und dann war es wahnsinnig schwer, das zu schreiben. Ich hatte sehr verschiedene ErstleserInnen, die unterschiedlich viel über die DDR und die Stasi wussten. Mit diesen Wissensdifferenzen zu arbeiten, war nicht leicht.


Diese, wie du sie nennst, zweite Ebene – die Ebene der Stasi-Akten – dürfte deinen LeserInnen in ihrer realen Entsprechung ja nahezu unbekannt sein. Wie nah ist deine Ausführung im Roman nun an der tatsächlichen Gestalt dieser Texte?

 Die Schwierigkeit an dieser Stelle ist, dass viele Menschen – und bis dahin auch ich selbst – ja nie in eine Stasi-Akte hineingeschaut haben. Und dennoch hat man eine gewisse Vorstellung davon, wie so eine behördliche Akte aussehen müsste. Tatsächlich sind die Akten aber sehr unterschiedlich, es gibt gar keine prototypische, einheitlich geschriebene Akte. Jeder inoffizielle Mitarbeiter schrieb seine eigenen, mitunter sehr eigenartigen Berichte. Die sind per se voll von Skurrilitäten und persönlichen Beobachtungen. Mit diesem Gefälle aus Vorstellung und Tatsächlichkeit umzugehen, war nicht so einfach.

Dazu war die Stasi ein komplexer, komplizierter Apparat. Allein der Wust an verschiedenen Abkürzungen, die verwendet wurden, ist kaum realitätsgetreu zu übertragen. Ansonsten müsste man ein 100-seitiges Glossar hinten anhängen.

Schwierig zu sagen also, wie dicht die Akten im Text an ihren Vorlagen dran sind. Es tauchen ja auch Merkwürdigkeiten auf, die bemerkt werden sollen. Sie sind auf jeden Fall inspiriert von den echten Akten.


Inwiefern halfen dir die Kenntnisse aus deinem Studium am Literaturinstitut in Biel bei konkreten Schwierigkeiten beim Schreiben weiter?

Für mich war es weniger so, dass ich im Studium theoretische Inhalte vermittelt bekam, die dann in der Praxis umgesetzt werden mussten. Im Gegenteil, das Studium in Biel war von Beginn an praktisch orientiert. Dort hat man einen Autor als Mentor, der einen durch das gesamte Studium begleitet, bei mir waren das Silvio Huonder und Ruth Schweikert. Und es gibt regelmäßig Besprechungen von Selbstgeschriebenem im Seminar. Das Schreiben lernen ging immer mit der Umsetzung einher. Trotzdem war es eine große Umstellung, nach dem Literaturinstitut weiterzuarbeiten. Das hat noch einmal ungefähr ein Jahr gedauert, alles für mich neu zu ordnen: Wo ich nun arbeite, wie ich arbeite, welche Struktur gebe ich dieser Arbeit, wenn sie nicht mehr vorgegeben ist.


Deine Protagonistin lässt sich als Straßenbahnfahrerin ausbilden und beschäftigt sich mit den Stasi-Akten ihres Vaters. In den Danksagungen sind sowohl die BVG als auch die BStU Frankfurt (Oder) erwähnt. Wie gestaltete sich die Recherche für deine „geflügelten Tiger“ konkret?

Die Recherchephase hat unfassbar viel Spaß gemacht. Ich war auch erstaunt, wie einfach das war: Ich schrieb Mails an die BVG und die BStU und habe dann jeweils ein paar Tage dort verbracht.

Bei der BVG gibt es zum Beispiel einen Künstlerbeauftragten. Der beschäftigt sich hauptsächlich mit Drehgenehmigungen und Fragen nach historischen Straßenbahnen oder nach alten Exemplaren, die man in die Luft sprengen kann. Ich glaube, für ihn war es auch interessant, mal mit einer Literatin zu tun zu haben. Er hat mir wochenlang geduldig auf E-Mails geantwortet und mich auch eingeladen. Ich durfte den Fahrsimulator sehen, bin einen Tag mit einer Straßenbahnfahrerin im Führerhäuschen mitgefahren und durfte auch einmal – ganz kurz – selbst auf dem Betriebshof fahren.

Bei der BStU war es ganz ähnlich. In der Außenstelle in Frankfurt (Oder) habe ich die Mitarbeiter kennen gelernt, wurde ins Archiv geführt und habe viel in Akten gelesen.

 

Dein Roman repräsentiert eine Aneignung der eigenen Vergangenheit, insbesondere in der Auseinandersetzung mit der DDR aus der Perspektive der Protagonistin Johanna, die wie du 1987 geboren ist. War für dich von vornherein klar, dass du dich in deinem Debüt mit der DDR-Geschichte auseinandersetzen möchtest?

Ich habe ja vorhin schon kurz erwähnt, dass meine ersten Texte am Literaturinstitut um ähnliche Themenkomplexe kreisten. Es ging immer wieder ums Nachgeborensein, also das Im-Zusammenhang-Stehen mit einer Welt, die vor einem war. Auch ganz unabhängig von der deutsch-deutschen Geschichte ist es ja für jeden Menschen so, dass er geboren wird in eine Welt, die es schon eine Weile gibt und die er kennen lernen muss. Nur führt einem ein Systemumbruch wie die Wende das besonders deutlich vor Augen.

Ich bin in Potsdam aufgewachsen und dort gab es ein paar „Westkinder“ auf der Schule, aber die waren in der Minderheit. Nach dem Abitur lebte ich in Frankreich, und auch im Studium in der Schweiz bildete ich als Ostsozialisierte plötzlich die Minderheit. Da habe ich diese Sozialisierung zum ersten Mal bewusst bemerkt. Ich wurde zur Botschafterin der DDR, wurde gefragt, wo nochmal die Mauer stand und wie das Leben im Osten war und ob meine Eltern inzwischen eigentlich Arbeit haben. Immer wieder war ich doppelt erstaunt: wie viel nicht gewusst wird von anderen und wie viel ich selbst nicht beantworten kann. Ich fing an zu merken, dass das vermeintlich Historische immer noch viel mit meiner Gegenwart zu tun hat.


In deinem Roman werden DDR-Witze erzählt, ein T-Shirt wird als Nicki bezeichnet und die Wirksamkeit von Quasi-Feinwaschmittel gelobt. Wie präsent ist dir dieses Sprach- und Sachmaterial, wo hast du es aufgefunden?

Auch das ist eine wilde Mischung aus Dingen, die mir noch geläufig sind, und gezielten Recherchen. Das kam in der Akten-Ebene besonders deutlich zum Vorschein. In einer Geschichte taucht zum Beispiel ein Blitzer am Straßenrand auf. Und plötzlich fragt man sich: Gab es in der DDR eigentlich fest installierte Blitzer oder wurde zum Beispiel nur aus Polizeiautos heraus fotografiert? Nicht nur das Internet, auch meine Familie war hoffnungslos überfragt, ab wann es fest installierte Blitzer gab.

Es gab auch ein bewusstes Suchen nach Relikten. Was sind DDR-spezifische Produkte und Redewendungen? Es gab auch ein bewusstes Suchen nach Relikten. Was sind DDR-spezifische Produkte und Redewendungen? Produkte lassen sich natürlich jede Menge finden, wie zum Beispiel den typischen MuFuTi, den Multifunktionstisch. Ich habe lange Vokabellisten erstellt und es war erstaunlich schwierig, für den Duktus meines Romans jene zu finden, die auch heute noch in Gebrauch sind.


In einer Passage betrachtet Johanna Vitrinen in einem DDR-Museum, in denen Stasi-Wanzen gezeigt und die Namen von Mauertoten aufgelistet werden. Johanna beschreibt, dass dies eine andere DDR sei als jene, von der ihre Mutter zwischen den Zeilen erzählt hätte. Bedarf die öffentliche Wahrnehmung der DDR-Vergangenheit deiner Meinung nach einer Korrektur, beispielsweise auch durch literarische Texte wie dem deinen?

Oha, schwierige Frage. (denkt etwas länger nach) Ja und nein. Ich habe mich länger mit Erinnerungskultur beschäftigt. Im Hinblick auf die DDR wird da in drei verschiedene Gruppen unterschieden: Einerseits gibt es das Diktaturgedächtnis, das diesen Staat vor allem als eine Diktatur erinnert und mit dem das-darf-nie-wieder-geschehen-Zeigefinger repräsentiert. Das manifestiert sich beispielsweise in den Mauerrundwegen oder der Gedenkstätte Hohenschönhausen und wird besonders von all jenen hochgehalten, die unter der Diktatur gelitten haben. Diese Darstellung ist historisch und gesellschaftlich sehr wichtig.

Es gibt aber auch andere Erinnerungskulturen, die genauso verbreitet sind, aber weniger im öffentlichen Diskurs auftauchen. Dazu zählt das sogenannte Fortschrittsgedächtnis, das der Erinnerung an die DDR als Diktatur auch am stärksten gegenübersteht. Hier wird die DDR erinnert als der Versuch, ein Land aufzubauen, das den Nationalsozialismus positiv überwindet. Das Fortschrittsgedächtnis findet sich vor allem in jener Generation, die den Krieg und die Gründungsjahre der DDR noch miterlebte. Sie erinnern die DDR in erster Linie als einen Gegenentwurf zum Nationalsozialismus. Und auch im Vergleich zum angeblich goldenen Westen.

Die dritte Erinnerungskultur nennt sich Arrangementgedächtnis und ist am stärksten verbreitet in der Folgegeneration, die in die DDR hineingeboren wurde und hinter der Mauer aufgewachsen ist. Die sich eingerichtet hat in einer Ambivalenz aus Repressionen und geschaffenen Freiräumen, die von einem richtigen Leben im falschen wusste.

Dass sich die öffentliche Erinnerungskultur vor allem auf das Diktaturgedächtnis stützt, halte ich durchaus für sinnvoll. Dennoch ist es gleichzeitig eine Verkürzung. Es gibt nach wie vor viele Menschen, die sich selbst, ihr Leben und ihre berufliche Laufbahn durch die politischen Umwälzungen der Wende massiv entwertet gesehen haben. Ich glaube nicht unbedingt, dass das öffentliche Gedenken reformiert gehört. Aber doch denke ich, dass es viele politische Schnellschüsse gab, die dazu führten, dass es bis heute Menschen gibt, die sich in der Gesellschaft nicht zugehörig, nicht aufgenommen fühlen und dass es eine zu simple Unterscheidung in ein „gutes“ und ein „schlechtes“ Deutschland gab und gibt.


Deiner Protagonistin Johanna würde ich ein gewisses Nähe-Distanz-Problem im Umgang mit den anderen Figuren des Romans diagnostizieren. Gleichsam erschien es mir, als würden trotz der rund 240 Seiten, die man mit ihr verbringt, auch die Lesenden eher auf Distanz zu ihr gehalten werden. Inwiefern ist diese mangelnde Inneneinsicht in deine Protagonistin eine bewusste Entscheidung?

Nee. Nee, nee. Ich glaube, insbesondere diese psychologischen Dinge gehören zu jenen, die nur bedingt zu beeinflussen sind. Eine Figur ist dann irgendwie da und macht zu einem gewissen Grad auch was sie will. Ich glaube, dass das vielleicht mit dem Vater zu tun hat, wie Johanna ihn erlebt. Wenn man das so küchenpsychologisieren will, dann erfährt sie einen frühen Verlust, der Vater verlässt die Familie, als sie zwei ist. Das ist die maximale Distanz. Dann wächst sie mit einer alleinerziehenden Mutter auf, hat nur einen elterlichen Bezugspunkt. Das ist die maximale Nähe, und zwischen diesen Polen bewegt sie sich. Außerdem handelt es sich ja um eine Coming-of-Age-Geschichte, das Nähe-Distanz-Problem steckt gewissermaßen im Genre.

Dein Nähe-Distanz-Begriff beschreibt aber auch Johannas Verhältnis zur DDR: Einerseits hat dieses Land gar nichts mit ihr zu tun und andererseits eine ganze Menge. Diese zwei Pole ziehen sich als roter Faden schon irgendwie durch die Figur, wenn du das so sagst, finde ich das sehr einleuchtend.

Es hat wohl aber auch mit meinem Schreiben zu tun. Ich möchte Welt erzählen und nicht erklären. Johannas Reflexion im Roman ist eher eine indirekte.


Auf welcher Grundlage hast du bestimmte formale Entscheidungen getroffen, zum Beispiel den Verzicht auf Anführungszeichen in Dialogen?

Aus irgendeinem Grund gab es nie Anführungszeichen. Das hat sicher damit zu tun, dass ich den Erstentwurf auf einer Schreibmaschine geschrieben habe. Das war am Anfang so eine Schnapsidee. Da ja Akten geschrieben werden sollten, dachte ich, es wäre gut, einmal selbst eine auf der Schreibmaschine zu schreiben. Dann habe ich gemerkt, wie produktiv es ist, nicht löschen und nicht zurück zu können, erstmal Strecke zu machen. Außerdem habe ich das Geräusch geliebt, habe den Stapel geliebt, der da anwächst, und den handwerklichen Charakter dieser Art des Schreibens. Dabei habe ich maximal reduziert, da man ja doch etwas Kraft beim Schreiben aufwenden muss, und dann gibt es das Papier als Ressource, die man nicht verschwenden möchte. Es fiel dabei eigentlich alles weg, was nicht unbedingt sein musste. Ursprünglich ist so auch Groß- und Kleinschreibung weggefallen, übrigens. In Kombination mit einem Seminar bei Katja Lange-Müller, die viel mit uns über sprachliche Präzision und Interpunktion gesprochen hat, wurde mir Ökonomie im Schreiben wichtig. Mit den Zeichen, die die Sprache zur Verfügung hat, sparsam umzugehen und nur die zu verwenden, die wirklich notwendig sind.


Welche Literatur rezipierst du selbst? Wie verhält es sich mit der Angst vor literarischer Beeinflussung durch das Schreiben anderer?

Ich erlebte im Schreibprozess durchaus Phasen, in denen ich gar nicht bzw. bestimmte Autoren gar nicht lesen konnte. Wilhelm Genazino ist so ein Beispiel. Obwohl seine Texte thematisch nicht in unmittelbarer Nähe zu meinem liegen, bin ich am nächsten Morgen aufgestanden und habe nur noch Genazino-Sätze produziert. Ich musste dann erstmal aufhören, seine Romane zu lesen, da ich meinen eigenen Tonfall gerade erst gefunden hatte und mir seiner scheinbar zu sehr in die Quere kam.

Im Moment bin ich in einer Viellesephase und eher weniger in einer Schreibphase, da ist die Angst nicht so groß, mich von Tonfällen anstecken zu lassen. Im Gegenteil, von guter Literatur lasse ich mich in der Anfangsphase gerne anstecken. Ich lese gerade querbeet, habe in letzter Zeit allerdings oft ein Problem mit den Frauenfiguren. Die gefallen mir oft nicht, scheinen mir einseitig, auch wenn ich die Bücher ansonsten toll finde. Franzens Freiheit zum Beispiel.


Woran arbeitest du derzeit?

Darüber weiß ich noch zu wenig, das ist alles noch sehr vage. Irgendwann im letzten Sommer, war ich der Überzeugung, als nächstes einen Roman über Recycling zu schreiben. Mittlerweile hat sich das erledigt, aber vielleicht kommt es auch wieder? Geschichte und Erinnerung interessieren mich weiterhin stark. Im Moment interessiert mich vor allem die Frage danach, wie wir Zukunft denken und wie diese als Verlängerung der Gegenwart und der Vergangenheit konstruiert wird.

Paula Fürstenberg, geboren 1987, aufgewachsen in Potsdam. Bis 2011 Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seither Leben in Berlin und Studium der Deutschen Literatur an der Humboldt-Universität. Ausgezeichnet u.a. mit dem Hattinger Förderpreis 2011 und dem Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg 2012, Stipendiatin der Autorenwerkstatt 2014 am LCB.