Demnächst mal wieder in Nairobi unterwegs und noch keine Pläne für die Abendgestaltung? Keine Panik! Wir haben euch die heißesten Live-Bands der Stadt zusammengesucht.

 

Just A Band – Huff + Puff

Give me five, it’s good to be alive / the sky seems so far away / hope you know that we’ve been to the moon and back / be sure that nothing’s gonna hold us back / take it easy, mse shika ndizi / we wacha mi chizi, wacha nitulize / nimejaa points kama porcupine / I need to keep my mind occupied

Noch nie von Just A Band gehört? Na dann aber los! Das experimentierfreudige DIY-Trio ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Spätestens seit dem A Clockwork Orange– inspirierten Video zu Huff + Puff werden Just A Band nicht mehr nur unter ihren Fans gefeiert, sondern auch in Akademikerkreisen diskutiert. Stichwort: Afrofuturism.

Der Live-Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=j0VZOxcNYTQ

Hier gibt’s mehr: http://music.just-a-band.com/

 

 

Sarabi – Nitabaki Na Nini?

Das, was die da auf der Bühne veranstalten, ist wohl kaum ohne ordentlichen Drogenkonsum möglich. Meiner persönlichen Endorphinbildung soll das aber nur recht sein, denn die funktioniert während der Konzerte auch ohne Drogen ganz gut.

Sarabi machen angeblich ‚Conscious Afro-Fusion‘. Sie bestehen aus einem Mädel und sechs Kerlen, die sich um Frontmann Mandela positionieren und auf der Bühne 90 Minuten lang vollkommen ausrasten. Dazu kommt, dass ihre Texte gewagt politisch sind und oft die korrupte Regierung kritisieren. Auch in ‚Nitabaki Na Nini‘ wird gefragt, was einem noch übrig bleibt, wenn die Regierung alles für sich beansprucht. Unterstützt werden sie hier durch die Zusammenarbeit mit Stars wie H_art the Band und Kenias erfolgreichstem Rapper Juliani.

Der Live-Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=BVZgTvEy1vs

https://www.youtube.com/watch?v=8ZCKqz__M4Q

https://www.youtube.com/watch?v=hkX6I3gH7s0

Hier gibt’s mehr: https://soundcloud.com/sarabiafrica

https://www.youtube.com/watch?v=8QGx_6lMjGI

https://www.facebook.com/pages/SARABI/260804687286737?fref=nf

 

Yellow Light Machine – Funk Master General


Start at the roots and pull, start at the roots and pull! 

YLM erobern genau jetzt, in diesem Moment, die Bühnen Nairobis. Da stehen neun (9!) unfassbar talentierte und ebenso junge Musiknarren und -närrinnen vor einem, die ihre Funk/Soul/Rock/Blues/Pop/Jazz/Afro-Fusion/Hip-Hop/Raggae-Einflüsse mal eben aus dem Ärmel schütteln, während die bezaubernde Ondi einem ihre großartige Stimme um die Ohren haut.

Leider haben sie bisher kein Musikvideo produziert, also jetzt einfach mal zuhören: Funk Master General ist kein klassisches YLM Lied, geht live aber richtig gut ab.

Der Live-Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=C4L2HOzRVwc

https://www.youtube.com/watch?v=n7A0QRaDRFc

https://www.youtube.com/watch?v=N-M3N4PW5BA

Mehr gibt’s hier: https://soundcloud.com/yellow-light-machine

https://www.facebook.com/YellowLightMachine

 

H_art the Band – Uliza Kiatu

Nimekopa Nikupe, Kumbe We Ndio Kupe / Nangangana Ndio Tule, Juhudi Zangu Bure / I Heard That Love Should Always Make Us Strong / But Now I Feel I Think That They Were Wrong, Ask Me Why…

Das Hipstertum ist spätestens hiermit auch in Kenia angekommen. Die drei Jungs von H_art the Band sind letztes Jahr mit Uliza Kiatu (Frag meine Schuhe) durch die Decke gegangen. Gefunden haben sie sich zuvor an einer Musik Akademie, die schon andere Pop-Sternchen in den kenianischen Pop-Himmel befördert hat. Laut eigener Aussage machen sie Afro-Poetry.

Der Live-Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=CJuXWaSw_uA

Mehr gibt’s hier: https://www.youtube.com/channel/UCFojdS6BpyQwOBeo0I2WNpQ

 

Sauti Sol – Sura Yako

Nimekuchagua Wewe Nikupende / Mama Sitaki Mwingine

Nachdem sie im gerade vergangenen Jahr bei den MTV Europe Music Awards als Best African Act ausgezeichnet wurden, dürfen sie hier natürlich nicht fehlen. Die Afro-Pop-Gruppe ist auch in Europa schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr, aber in Kenya gehen sie richtig ab. So wurde ihr Musikvideo zu Nishike wegen expliziter Szenen verboten, während ihr neuester Song Sura Yako (dein Gesicht) eine Flut an Fan-Tanzvideos aus der ganzen Welt auslöste und somit zum Ohrwurm 2014 wurde. Mein persönliches Lieblingslied ist aber Still the One, welches ihr im Live-Beweis ab 01:50 Minuten hört.

Der Live-Beweis: https://www.youtube.com/watch?v=XDac8NYNndw

https://www.youtube.com/watch?v=Nb2bNPkRDDg

Mehr gibt’s hier: http://www.sauti-sol.com/

 

Außerdem Live zu empfehlen: Abakisimba Musical Troupe, Yunasi, Alai K, Fena Gitu, Maia von Lenkow