Endlich Wochenende. Kommt gut rein – mit diesen fünf heißen Tracks.

 

M83 – Solitude

Die französischen Dream-Popper von M83 haben sich ja schon neulich mit „Do it, try it“ zurückgemeldet. Heute legen sie nach – mit der traumhaften zweiten Single ihres kommenden Albums Junk . Die hört auf den Namen „Solitude“ und ist wunderschön geworden. Eine Art Space-Rock-Ballade inklusive cheesy Saxofon-Solo aus’m Synthesizer. (Das Vermischen von M83, Rainer Maria Rilke und T.S. Eliot ergibt übrigens einen der schönsten Songs, die ich je gehört habe.)

 

Joey Bada$$ – Brooklyn’s Own (Prod. By Statik Selekt)

Ein Track, der nicht nur ein Liebesbrief an Brooklyn ist, sondern auch zu Ehren des 19. Todestages von Notorious B.I.G. veröffentlicht wurde – von einer der feinsten Stimmen des aktuellen Hip-Hop, Joey Bada$$.

 

Black Milk & Nat Turner – The Rebel

Eine ausgesprochen gute Woche für alle Hip-Hop-Connaisseure, denn auch von Black Milk gab es überraschend neues Material. Der Song „The Rebel“ ist ein Vorbote für ein Live Instrumental Album des smoothen Producers & Rappers gemeinsam mit seiner Band Nat Turner, das am 4. April droppen soll. Geht gut ins Ohr und gibt es geschenkt.

 

Manuel Volpe & Rhabdomantic Orchestra – Nostril

Der Name des von Manuel Volpe & Rhabdomantic Orchestra fresh-produziertem Album lautet Albore, was aus dem Italienischen übersetzt soviel wie „Das Morgengrauen“ oder auch „Der Aufbruch“ bedeutet. Der Name ist hier Programm, sowohl bei dem Titelbild, das kurz vor der Morgendämmerung vor der Küste Sardiniens geschossen wurde, als auch beim Klang- und Harmoniekonzept auf der Platte. Der Vierminüter „Nostril (Das Nasenloch)“ fasst die Stimmung des gesamten Albums des italienischen Sänger und Multiinstrumentalisten Manuel Volpe perfekt zusammen:

World Music, die sich reichlich an Afrobeat , Jazz, und Elementen der orientalischen Musik bedient und sich mit dem Thema #Reisen bzw. #Aufbrechen auseinandersetzt. Bemerkenswert ist, dass Rhabdomantic Orchestra, von Volpe gegründet und aus 14 (!!!) Musikern bestehend, klanglich perfekt harmoniert. Es kommt einem vor, ob die Musik für Albore von einem kleinen, gemütlichen Jazz-Trio eingespielt wäre. Der ruhige, sinnliche und Spoken-Words-artige Gesang des Italieners ergänzt alle 10 Kompositionen auf eine angenehme und beinahe spirituelle Art und Weise. Prädikat: #HÖRENSWERT!

 

Charles Bradley – Change For The World

„Change For The World“ von Charles Bradley ist in Zeiten wie unserer ein wichtiger Appell an das friedliche Miteinander. Mit einer Prise Funk und Soul, gekonnt umgesetzt durch die musikalische Begleitung und Bradleys raue und kräftige Stimme geht diese Nummer direkt unter die Haut und animiert dazu, ein besserer Mensch zu sein!

Bradleys Text in „Change For The World“ wirkt dabei sehr authentisch und verkörpert womöglich den persönlichen Traum des, in Armut und Not aufgewachsenen New Yorkers . Und obwohl der Gute mit seinen 68 Jahren nun (erst) sein drittes Album veröffentlicht hat, wird er heute mit solchen Größen, wie James Brown, Otis Redding oder James Carr verglichen – und das zurecht! Hört euch unbedingt das frische und vielseitige Album Changes an, lasst die Sonne in eure Herzen und change this world!

 

Autoren: Joey Bada$$, Black Milk – Doktor Van Pelt // M83 – Doktor Schwarz // Charles Bradley, Manuel Volpe – Doktor OFF