Heya! Im letzten regulären Cast für dieses Jahr sprechen wir über „Rogue One: A Star Wars Story“, die ZDF-Neo-Serie „Tempel“ und blicken zurück auf die erste Staffel „Westworld“.

Musik: Squire Tuck – Little Peace at Christmas

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    Hmmm…
    Das ihr den tieferen Sinn von Westworld allesamt nicht checkt, ok. Schade. Sehr wahrscheinlich steckt ihr eben zu sehr in eurer Welt drin und euch fehlt der Erfahrhungskosmos sowie die Imagnitationskraft, dass diese Geschichte sehr viel mit der Menschheit zu tun hat. Für eure Kurzsichtigkeit spricht auch, dass sich eurerseits sehr an nicht ausführlich ausgeführten Details, der technischen Umsetzung der Prinzipien in der Westworld aufgehangen wird, an Stelle den Fokus auf den abstrakten Kontext zu Wahnehmung und Machtverhältnissen zu lenken. (Schon mal Deja Vus gehabt Jungs, oder gar Erinnerungen an vergangene Zeitstränge? Schon mal in Betracht gezogen, Träume seien keine kopfeigenen Gebilde?)
    Jedoch, als scheinbar noch recht tiefschlafende voll in irgendeiner uncleveren Programmierung steckende Hosts (als die ich euch alle hiermit nicht ohne Grund bezeichne) felsenfest zu behaupten das Gesamtkonzept Westworlds biete letztlich nicht wirklich Intelligentes, spiegelt meiner bescheidenen Meinung nach ein gute Portion Selbstüberschätzung wieder.
    *Stellt euch vor Jean Luc Picard würde seinen Ellebeogen auf seiner Kommandobrücke senkrecht auf die Lehne stützen und sein Gesicht in der Hand seufzend ablegen.*

    Aber nix für Ungut, vielleicht fällt dem ein oder anderen eurer Truppe, in einigen Jahren, vielleicht beim durch irgend eine Eingebung getriggerten Rewatch Westworlds doch noch auf, warum es sich hier ums große Ganze des Lebens dreht.

    Für die Zwischenzeit geb ich euch hier zur Erinnerung(kennt ihr ja sicherlich) nochmal ein kleinen Auszug aus dem Plantonschen Höhlengleichnis mit auf den Weg.
    “ …
    Nun bittet Sokrates Glaukon sich vorzustellen, was geschähe, wenn einer
    der Gefangenen losgebunden und genötigt würde, aufzustehen, sich
    umzudrehen, zum Ausgang zu schauen und sich den Gegenständen selbst,
    deren Schatten er bisher beobachtet hat, zuzuwenden. Diese Person wäre
    schmerzhaft vom Licht geblendet und verwirrt. Sie hielte die nun in ihr
    Blickfeld gekommenen Dinge für weniger real als die ihr vertrauten
    Schatten. Daher hätte sie das Bedürfnis, wieder ihre gewohnte Position
    einzunehmen, denn sie wäre überzeugt, nur an der Höhlenwand sei die
    Wirklichkeit zu finden. Gegenteiligen Belehrungen eines wohlgesinnten
    Befreiers würde sie keinen Glauben schenken.
    … “
    Wobei ihr wohl noch nicht beim Umdrehprozess seid und noch die Schatten auf der Höhlenwand anstarrt bzw. das Licht noch von unerforschten blinden Flecken und alten Überzeugungen auf der eigenen Bewusstseinslandkarte verschattet ist.

    P.S.: Die Zwischeneinspieler/Beitragsöpener) sind ja echt nice und einfallsreich, musst ich beim hören gut schmunzeln bei.